Mit Kindern über Krieg sprechen

Die Nachrichten zum Krieg erreichen uns alle irgendwie. Auch bei kleinen Kindern kommen Gesprächsfetzen, Nachrichtenschnipsel und die emotionale Belastung der Erwachsenen an. Jüngere Kinder sprechen das Thema selten von sich aus an, aber vielleicht weinen oder schreien sie häufiger, sind verunsichert und reagieren so auf die Stimmung der größeren Kinder und Erwachsenen. Jedes Kind ist anders und die engen erwachsenen Bezugspersonen können am ehesten einschätzen, ob das Kind über das Thema reden möchte oder eher nicht − dann sollte man es auch dabei belassen.

 

Wenn das Thema Krieg aber im Raum steht oder Fragen dazu aufkommen, sollten Sie auch darüber sprechen. Wir haben einige Informationen zusammengetragen, worauf man bei Gesprächen über den Krieg mit Kindern achten sollte, wie man sie schützen und begleiten kann. Zudem gibt es ein Interview mit Medienwissenschaftlerin Dr. Maya Götz und Tipps, wie Groß und Klein von den aktuellen Nachrichten einmal Abstand nehmen und sich entspannen können.

Im Gespräch mit Dr. Maya Götz: Das Thema Krieg für Drei- bis Sechsjährige

Portrait Dr. Maya Götz

 

Um die Bedürfnisse der kleinen Kinder einmal genauer anzuschauen, haben wir mit der Medienwissenschaftlerin und Medienpädagogin Dr. Maya Götz ein Interview geführt. Sie beantwortet hier die Frage, wie man den kleinen Kindern das Thema Krieg altersgerecht erklären kann, ohne sie zu überfordern. Es handelt sich lediglich um Empfehlungen, Kinder sind unterschiedlich und so auch ihr Umgang mit schwierigen Themen. Außerdem gibt sie Tipps, wie Eltern damit umgehen können, wenn ihre Kinder verängstigende Bilder gesehen haben.

Ab welchem Alter kann man Kindern Krieg erklären?

Schon Kinder unter drei Jahren bekommen mit, wenn etwas los ist. Meist belastet sie das aber nicht so stark oder sie spielen Auszüge aus dem mitbekommenen Ereignis direkt nach, so dass man darauf eingehen kann. Eine kurze Erklärung reicht dann meist, damit sie das Ereignis einordnen können. Zum Beispiel: „Ja, das stimmt, es ist etwas los, in einem Land, das weit weg von uns liegt. Dort wird gekämpft.“ Das Kind wird vielleicht nicht alle Worte und den Zusammenhang verstehen oder einordnen können, aber es ist wichtig, das Kind ernst zu nehmen und ihm zu versichern: „Wir sind hier sicher.“

 

Ab drei bis vier Jahren kann man ohne übermäßige Emotionen und ruhig die aktuelle Situation erklären: „Es ist Krieg. Ein Mann aus einem großen Land will in einem anderen Land bestimmen und deshalb führt er Krieg. Das ist aber verboten. Die ganze Welt ist gegen das, was dieser Mann, er heißt Wladimir Putin, tut und sagt, dass er mit dem Krieg aufhören soll. Aber noch hört er nicht darauf. Deshalb protestieren viele Menschen, auch hier in Deutschland.“

 

Vier- bis Fünfjährige haben oft schon Bilder von einem Krieg im Kopf, daher ist es wichtig, sich erzählen oder malen zu lassen, was sie sich vorstellen. In diesem Alter ist auch das Nachspielen von Szenen mit Figuren oder Bausteinen typisch. Wenn man das beobachtet, kann man gut in das Thema einsteigen, ohne es dem Kind „aufzudrücken“. Und auch hier lässt sich wieder mit einfachen Worten erklären, dass in einem anderen Land gekämpft wird. Außerdem kann man ergänzen, dass der Krieg für uns keine Gefahr darstellt, dass aber deshalb gerade ganz viele Mütter und Kinder nach Deutschland kommen, damit sie nicht verletzt werden.

 

Die wichtigste Botschaft ist immer: Du bist sicher.

Vater und Sohn kuscheln

Ab fünf oder sechs Jahren kommen Kinder schon häufiger auf Erwachsene zu und sagen, dass sie etwas gesehen oder gehört haben, zum Beispiel, dass jemand geschossen hat und ein anderer gestorben ist. In solchen Fällen ist es wichtig, dem Kind gegenüber Empathie zu zeigen, die Erklärung aber gleichzeitig möglichst emotionslos zu gestalten: „Ja, es passiert in einem Krieg, dass Menschen sterben, deswegen werden viele Menschen aus dem Land herausgeholt. Einige Frauen und Männer bleiben, um zu kämpfen.“ Solch eine sachliche Erklärung ist wichtig und man kann dem Kind dann immer wieder klarmachen: „Du bist hier nicht gefährdet.“ Kinder können ihre Gefühle zum Thema „Krieg“ oft nicht in Worte fassen. Über das Nachspielen können sie die Bilder besser verarbeiten, insbesondere wenn ein Erwachsener dabei ist, mit dem sie reden können. Haben sie ihre Bilder im Kopf artikuliert und darüber geredet, haben viele Kinder das Thema erst einmal für sich geklärt. Gut ist, wenn die Kinder aktiv etwas tun können: „Wir zünden eine Kerze an, spenden Essen, Kleidung, Kuscheltiere oder Geld und wir können auch gemeinsam gegen den Krieg protestieren.“

 

Vorschulkinder haben mit großer Wahrscheinlichkeit schon etwas vom Thema „Krieg“ mitbekommen, vielleicht wurde es in der Kita einmal angesprochen und dann schnell wieder weggeordnet, da es die Kinder nicht direkt betrifft. Es kommt natürlich auch darauf an, wie weit ein Kind ist und was es schon kennt. Es gibt Erstklässler:innen, die regelmäßig Kindernachrichten wie logo! schauen. Ich finde das zwar ein bisschen früh, aber dennoch ist es ein möglicher Weg, um zu zeigen: „Es passiert etwas in der Welt, ich informiere mich, bin hier aber sicher – und zum Schluss kommt das lustige Wettertier.“

 

Wenn Kinder über Gespräche zwischen Erwachsenen mit dem Thema „Krieg“ in Berührung kommen, ist das für sie erstmal nicht ungewöhnlich, da Kinder Teil unserer Gesellschaft sind und immer wieder Gesprächsfetzen hören, die nichts mit ihnen zu tun haben. Wenn sie nachfragen, kann man die Dinge vereinfacht erklären. Das können die Kinder dann nutzen, um ihre Emotionen erstmal richtig einzuordnen. So wird eine Überforderung vermieden.

Was mache ich wenn mein Kind schlimme Bilder gesehen hat?

Bei Bildern, insbesondere solchen, die Verletzungen zeigen, kann es bei Kindern zu einer Angstreaktion kommen. Die Kinder zittern zum Beispiel am ganzen Körper, gehen schnell aus dem Zimmer oder fangen mitunter an zu weinen. Ganz schwierig sind Bilder, bei denen man Kinder mit einem Verband um den Kopf und vielleicht sogar Blut sieht. Im Syrienkrieg gab es unter anderem Bilder, bei denen ein Kind bewusstlos auf einer Liege lag und vier Erwachsene um das Kind herumstanden. Diese Bilder gingen durch die sozialen Netzwerke. Aktuell müssen Erwachsene sehr aufmerksam sein, dass Drei-, Vier- oder Fünfjährige nicht aus Versehen das Handy in die Hand bekommen und soziale Netzwerke geöffnet sind. Wenn es schon das Handy sein muss, dann ist es wichtig, sichere Apps wie die ElefantenApp zu nutzen und nicht auf YouTube oder ähnliche Plattformen zu gehen. In unserer IZI-Studie zum Krieg gegen die Ukraine berichteten selbst 12-Jährige, wie sie von Bildern Albträume bekamen, die die Versuche zeigten, ein Kind zu reanimieren. Das Kind verstarb letztlich und lag dann tot und alleine auf einer Bahre.

 

Wenn das Kind durch schlimme Bilder eine traumatisierende Erfahrung gemacht hat − und das kann einfach passieren, allein schon wenn sie zum Beispiel an einem Zeitungskiosk vorbeigegangen sind und in einer Schlagzeile das Bild eines Kindes mit Blut und Verband zu sehen war −, dann ist es wichtig, ruhig zu bleiben und Raum zur Verarbeitung zu öffnen.

Ein Kind läuft an der Hand eines Erwachsenen

Anzeichen für eine traumatische Erfahrung sind zum Beispiel Einschlafschwierigkeiten oder Albträume und können sich in gemalten Bildern äußern, in denen der rote Stift viel benutzt wird und Blut aus einem Menschen fließt. Das Kind versucht hier, seine Emotionen zu regulieren. Denn es reicht manchmal ein einziges verstörendes Bild, um eine traumatische Erfahrung hervorzurufen. Das Bild kann nicht verarbeitet werden, bleibt quasi in einem Zwischenraum im Gehirn hängen und kommt möglicherweise in verschiedenen Situationen hoch, wo es gar nicht hingehört. Deshalb ist es wirklich wichtig, dass die Kinder Raum bekommen, mit ihren Gefühlen umzugehen. Erwachsene können ihnen dann auf der einen Seite Sicherheit für sich selbst garantieren und auf der anderen Seite vorschlagen, selbst aktiv zu werden.

 

Bei der Aufarbeitung ist es für Eltern wichtig, ruhig zu bleiben und mit dem Kind ins Gespräch zu kommen. Zum Beispiel kann man nachfragen: „Hast du etwas gesehen oder gehört, was dir Sorgen macht?“ Generell ist es wichtig, dem Thema Zeit zu geben, in Kontakt zu bleiben und dem Kind bei der Verarbeitung der Erfahrung zur Seite zu stehen. Und auch hier ist es wichtig, immer wieder zu vermitteln, dass den betroffenen Kindern geholfen wird und man zum Beispiel gemeinsam den geflüchteten Kindern helfen kann.

 

Eltern und Kind können dann gemeinsam schauen, wie sich dieses Thema, das uns alle belastet, in etwas Aktives umwandeln lässt: „Wie können wir helfen? Was können wir tun?“

 

Allgemeine Tipps: Was ist wichtig für Gespräche über den Krieg?

Fragen beantworten

Vater und Tochter sitzen im Park und reden.

Kinder sind neugierig und haben daher auch viele Fragen. Wenn Kinder Fragen zum Krieg stellen, sollten sie auch beantwortet werden. Das heißt nicht, dass Eltern oder Erwachsene auf alles immer gleich eine Antwort haben müssen. Bei Kindern ab dem Grundschulalter kann es hilfreich sein zu sagen: „Das weiß ich leider auch nicht, aber lass uns das doch gemeinsam herausfinden."

Außerdem ist es wichtig, sehr konkret auf die gestellten Kinderfragen zu antworten und das Thema nicht zu sehr auszuweiten. Denn Kinder haben selbst ein gutes Gespür dafür, welche Informationen sie haben möchten und welche nicht. Also nur auf konkrete Fragen antworten und nicht zu viel Kontext mitliefern.

Zudem sollte gerade bei jüngeren Kindern darauf geachtet werden, dass die Frage beantwortet wird, ohne zu sehr ins Detail zu gehen oder den Sachverhalt mit starken Gefühlen zu erläutern. Das löst in den Kindern häufig nur irrationale Ängste aus. Eine möglichst sachliche Schilderung ist hier die bessere Wahl.

Was ist Krieg?

Vater redet mit seinem Kind.

Diese oft gestellte Kinderfrage sollten Eltern ehrlich beantworten − zum Beispiel so: Krieg ist, wenn zwei Länder sich so doll streiten, dass sie Waffen benutzen, um dem anderen die eigene Meinung aufzuzwingen. Dann werden Soldat:innen losgeschickt, um sich zu bekämpfen. Dabei werden leider auch Gebäude wie Häuser zerstört und deshalb ist der Krieg für die Menschen, die in dem Land leben, sehr gefährlich. Viele Menschen verlieren ihr Zuhause, manche Menschen werden verletzt oder sterben sogar dabei. Deshalb versuchen viele Menschen aus anderen Ländern zu helfen. Vor Ort gibt es Ärzt:innen und Krankenpfleger:innen, die helfen und die Menschen aus anderen Ländern geben den Menschen aus Kriegsgebieten erstmal ein neues Zuhause.

Mögliche Erklärung des aktuellen Krieges in der Ukraine:

Ein Mann in einem großen Land will in einem anderen Land bestimmen und deshalb führt er Krieg, das ist aber verboten. Die ganze Welt ist eigentlich gegen ihn und deshalb protestieren wir auch hier. (Dr. Maya Götz)

Einfach und so ehrlich wie möglich

Mutter liest mit ihrem Sohn ein Buch.

Um Kindern ihre Fragen rund um den Krieg zu beantworten, können Eltern an die Lebenswelt ihrer Kinder anknüpfen. So kann man den für Kinder abstrakten Begriff „Krieg" als extremen Streit erläutern. Es gibt es auch verschiedene Kinderbücher, die über ihre altersgerechte Bildsprache das Thema Krieg anschaulich, aber nicht erschreckend vermitteln.

Obwohl es nicht einfach ist, den Kindern ein Katastrophenthema wie Krieg näherzubringen, ist es wichtig ehrliche Antworten zu geben. Es ist nicht hilfreich, ihnen zu vermitteln, dass alles gut ist, wenn man eigentlich selbst sehr besorgt ist, da Kinder die Stimmungen der Eltern meist spüren. Daher empfiehlt es sich, auf die Fragen der Kinder einzugehen und ihnen behutsam die Situation näherzubringen. Dennoch ist es wichtig, den Kindern nicht die eigenen Ängste und Sorgen ungefiltert weiterzugeben. Als Elternteil kann man zugeben, dass die Situation einen beunruhigt, doch Gefühle, die darüber hinausgehen, sollten Eltern lieber mit anderen Erwachsenen besprechen.

Emotionen ernst nehmen

Da das Thema Krieg in Deutschland für die meisten Kinder bisher keine Rolle gespielt hat, ist es nicht verwunderlich, dass es bei ihnen − genau wie bei den Erwachsenen auch − Unsicherheiten, Sorgen oder Ängste auslöst. Es ist wichtig, die Emotionen der Kinder ernstzunehmen und zu versuchen, sie mit ihnen gemeinsam anzuschauen. Auch wichtig ist, dass Eltern Räume schaffen, in denen die Kinder ihre Ängste ausdrücken können. Vielen Kinder hilft es, ihre Gefühle durch Malen nach außen zu bringen. So können Eltern ihrem Kind mit weiteren Erklärungen helfen, mit diesen Gefühlen umzugehen.

Ein Kinderarm, der einen Stift in der Hand hat und etwas malt.

Da das Thema Krieg in Deutschland für die meisten Kinder bisher keine Rolle gespielt hat, ist es nicht verwunderlich, dass es bei ihnen − genau wie bei den Erwachsenen auch − Unsicherheiten, Sorgen oder Ängste auslöst. Als Erwachsene ist es wichtig, die Emotionen ihrer Kinder ernstzunehmen und zu versuchen, sie mit ihnen gemeinsam anzuschauen. Wichtig ist, dass die Ängste nicht einfach übergangen werden, sondern dass Eltern Räume schaffen, in denen die Kinder ihre Ängste ausdrücken können. Vielen Kinder hilft es, ihre Gefühle durch Malen nach außen zu bringen. So können Eltern ihrem Kind mit weiteren Erklärungen helfen, mit diesen Gefühlen umzugehen.

Sicherheit vermitteln

Für Kinder ist es wichtig zu wissen, dass sie hier in Deutschland erst einmal in Sicherheit sind. Dieses Gefühl sollten Eltern ihnen auf jeden Fall vermitteln. Welche Erklärungen da helfen, kann von Kind zu Kind unterschiedlich sein: Einigen Kindern hilft vielleicht die Information, dass sich ganz viele Politiker:innen zusammengeschlossen haben und versuchen, dem Krieg ein Ende zu bereiten. Andere Kinder lassen sich beruhigen, indem sie auf der Karte sehen, wie weit die Ukraine von Deutschland entfernt ist. Bei jüngeren Kindern ist es vielleicht hilfreich zu erklären, dass viele Menschen extra zu uns nach Deutschland kommen, um in Sicherheit leben zu können. Aber auch den Alltag so weiterleben, wie er bisher verlaufen ist, hilft. Denn die Strukturen geben Halt und zeigen Normalität.

Kindgerechte Angebote nutzen

Bei Kindern im Grundschulalter, die viele Fragen zum Krieg haben, ist es sinnvoll, gemeinsam altersgerechte Nachrichten zu schauen. Hier gibt es − je nach Altersgruppe − verschiedene Angebote wie zum Beispiel die Spezial-Seite der „Sendung mit der Maus" zum Ukraine-Krieg, das Reportermagazin für Kinder „Neuneinhalb" oder die Kinder-Nachrichten von „Logo". Hier gilt es als Eltern darauf zu achten, wie viel Nachrichtenkonsum dem jeweiligen Kind gut tut, dass man am Besten danach gemeinsam die gesehenen Inhalte bespricht. Im Anschluss dürfen die Kinder dann aber auch wieder abschalten, die Nachrichten wieder ganz vergessen und Dinge tun, die sie ablenken und Spaß machen.

Gemeinsam aktiv werden

Kinderhand hält Luftballon mit aufgedruckter Friedenstaube in der Hand.

 

Es kann sehr hilfreich sein, gemeinsam mit den Kindern selbst aktiv zu werden. Wie das konkret aussieht, ist sehr unterschiedlich: Das kann vom Anzünden einer Kerze über die Teilnahme an einer Friedensdemo bis hin zur Unterstützung von Geflüchteten gehen. Hier lernt das Kind: Ich kann selbst etwas tun. Vielleicht gibt es ja auch bei Ihnen im Kindergarten, in der Grundschule oder der Nachbarschaft Aktionen, bei denen Sie mitmachen können?

Alltag weitestgehend normal fortführen

Mutter schaukelt mit ihrem Kind.

 

Trotz der dramatischen Situation in der Ukraine ist es wichtig, sich Auszeiten zu nehmen und sich bewusst abzulenken. Hier können Eltern gemeinsam mit ihren Kindern überlegen, welche Dinge ihnen gut tun. Etwas Positives, auf das sich die Kinder freuen, ist auch in solchen Zeiten extrem wichtig. Denn letztlich hilft es niemandem, immer zu grübeln und sich Sorgen zu machen. Gerade als Eltern ist es wichtig zu zeigen, dass der Alltag normal weiterläuft, denn das gibt Kindern Sicherheit.

Was kann ich tun, wenn die Situation zu belastend ist?

Menschen und vor allem Kinder reagieren sehr unterschiedlich auf die Katastrophenmeldungen- und bilder. Einige Dinge können helfen, mit Gefühlen wie Ohnmacht und Angst umzugehen. Hier gibt es allgemeine Anregungen, sowie Erste-Hilfe-Tipps für den Akutfall für Erwachsene und Kinder. Außerdem haben wir ein Video mit Tanja bereitgestellt, die eine entspannende Atemübung mit Kuscheltier zeigt.

Collage von Bildern. Eltern und ihre Kinder.

Über die Sorgen und Gedanken, die man im Kopf hat. Am besten spricht man mit Menschen, denen man vertraut.

Um seine Gefühle auszudrücken und nach außen zu bringen: Damit dunkle Gedanken aus dem Kopf verschwinden und man wieder Farben sieht.

Diese Fragen kann man sich zum Beispiel selbst stellen: Wie akut ist die Gefahr für uns im Moment wirklich? Was können wir selbst tun?

Schöne Dinge unternehmen und gemeinsam Spaß haben: Egal ob ein Ausflug zur Eisdiele, eine Fahrradtour oder ein Gesellschaftsspiele zuhause - hier können Eltern und Kind gemeinsam besprechen, was jetzt gut tut.

Egal ob mit Büchern, Serien oder Filmen: Schöne Auszeiten gibt es für Kinder besonders dann, wenn sie einmal ganz in Geschichten eintauchen können und kleine und goße Abenteuer mit ihren Lieblingsheld:innen − wie Bobo Siebenschläfer, Charlie und Lola oder Timmy das Schäfchen − erleben können.

Für Erwachsene ebenfalls ganz wichtig: Auch mal abschalten!

Macht nicht nur Spaß, sondern hilft uns auch dabei, Stress zu bewältigen und schüttet Glückshormone aus. Daher kann Singen bei Ängsten eine gute Lösung sein.

Ebenfalls geeignet für den Akkutfall: Ein Glas Wasser zu trinken kann beruhigend wirken und dabei helfen, Stress zu durchbrechen.

Die bessere Versorgung mit Sauerstoff kann dazu führen, dass Entspannung eintritt und sich der Stress reduziert. Wie bei der Atemübung „Bootsfahrt" mit Tanja und ihrem Kuscheltier:

Gleich ausprobieren: Tanjas Atemübung mit Kuscheltier

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