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  • Alexander Gerst nach seiner Landung mit der Sojus
Nach 197 Tagen im Weltall landen Alexander und seine Crew am 20. Dezember 2018 wohlbehalten in der Wüste in Kasachstan. Willkommen zurück!

Die Rückkehr

Um sich langsam wieder an das Leben auf der Erde zu gewöhnen, wird Alexander nach der Landung einige Zeit lang in der medizinischen Forschungseinrichtung des Luft- und Raumfahrtzentrums, dem so genannten envihab, wohnen. Dort werden ihn auch Ärzte genau untersuchen, um herauszufinden, wie sich das Leben im Weltall auf den menschlichen Körper auswirkt. Eine der Untersuchungen hat auch Ralph einmal mitgemacht...
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    Steckbrief

    Name: Alexander Gerst

    Alter: 42

    Geburtsdatum: 3. Mai 1976 in Künzelsau

    Beruf: Astronaut seit 2009

    Hat studiert: Geophysik in Karlsruhe und Neuseeland

    Erste Mission: 28. April  - 10. November 2014 auf der ISS

    Zweite Mission: 06. Juni - 20. Dezember 2018 auf der ISS, Kommandant der ISS ab 03. Oktober 2018

    Hobbies: Fechten, Schwimmen, Laufen, Klettern, Fallschirmspringen, Snowboarden und Tauchen

    Start ins Weltall

    • Die Sojus-Rakete startet
    In dieser Sojus starten Alexander Gerst, Sergej Prokopjew und Serena Auñón-Chancellor am 06. Juni 2018 vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur zu ihrer Reise ins Weltall. Für Alexander Gerst ist es die zweite Mission. Sie trägt den Titel "Horizons", das ist englisch und bedeutet "Horizonte". Denn Alexander will herausfinden, was sich hinter dem Horizont verbirgt. Begleitet wird er dabei dieses Mal nicht nur von der Maus, auch der Elefant darf mitfliegen. 34 mal umkreist die Sojus die Erde, bis sie dann nach fast 50 Stunden Flugzeit an die Internationale Raumstation ISS andockt.

    Willkommen an Bord!

    • Die Crew der ISS
    Die Astronauten Oleg Artjemjew, Andrew Feustel, Richard Arnold begrüßen die Neuankömmlinge. Auf dem Foto hinter der Crew ist der russische Ingenieur Sergei Koroljow zu erkennen, der unter anderem auch die Sojus entwickelte. Hinten rechts: die Maus!
    Das ist die aktuelle Crew auf der ISS: In der hinteren Reihe schweben die Astronauten Oleg Artjemjew, Andrew Feustel und Richard Arnold, die den drei Neuankömmlingen Sergej Prokopjew, Alexander Gerst und Serena Auñón-Chancellor in bunten Hawaiihemden einen fröhlichen Empfang bereiten. Und hinten an der Wand, damit sie nicht aus dem Bild schwebt: die Maus!

    Ein Tag an der Bord der ISS

    Alexander Gerst zeigt, wie ein normaler Arbeitstag für ihn, die Maus und den Elefant auf der ISS aussieht.
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          Der Raumanzug - ein 100 Kilogramm schweres Ein-Personen-Raumschiff

          Zu den Aufgaben eines Astronauten gehören nicht nur die Erforschung des Weltalls und die Durchführung wissenschaftlicher Experimente in der Raumstation. Die Raumstation selbst muss ganz ähnlich wie ein Auto gepflegt und manchmal auch repariert werden. Für bestimmte Arbeiten müssen die Astronauten dann den geschützten Innenraum der Raumstation verlassen und hinaus in den Weltraum schweben. Dabei schützt sie ihr Raumanzug.
          Das ist eine ganz besondere Herausforderung, denn im Weltraum herrschen für den Menschen lebensfeindliche Bedingungen. Dort gibt es keinen Sauerstoff und keine Atemluft, die Temperatur kann bis zu 300 Grad Celsius schwanken und es gibt für den menschlichen Körper gefährliche Strahlungen. Um vor diesen lebensgefährlichen Umweltbedingungen geschützt zu sein, trägt jeder Astronaut bei einem Außeneinsatz einen ganz speziellen Raumanzug.
          Der Anzug besteht aus bis zu 14 Schichten unterschiedlicher feuerfester Textilien, Kunststoffen und Metallen. Die Metalle befinden sich in der Außenhülle des Anzuges und sollen den Körper des Astronauten vor Verletzungen durch umherfliegende kleine Meteoriten oder Weltraumschrott bewahren. Außerdem ist er mit einem so genannten Lebenserhaltungssystem ausgestattet, das den Astronauten mit Sauerstoff und Trinkwasser versorgt und ihn vor Hitze, Kälte und Strahlung schützt.
          In dem sehr unförmigen Raumanzug ist jede Bewegung sehr anstrengend und die Astronauten kommen während ihrer Arbeit ganz schön ins Schwitzen. Um sie vor Überhitzung zu schützen, befindet sich im Anzug ein spezielles Kühlsystem, das den Schweiß abtransportiert und die Körpertemperatur so geregelt, dass der Astronaut weder frieren noch schwitzen muss. Darüber hinaus enthält der Anzug ein Druckregulierungssystem, das dafür sorgt, dass auf den Körper des Astronauten weder Über- noch Unterdruck einwirkt, sondern ein ganz bestimmter Druck ausgeübt wird, bei dem die Blutzirkulation einwandfrei funktioniert. Dann gibt es noch einen Trinkwassertank, der die Astronauten während ihres oft 6 bis 8-stündigen Aufenthalts im Weltall mit Wasser versorgt.
          Der kugelförmige Helm ist so dicht am Anzug angebracht, dass kein Gas eindringen oder Sauerstoff entweichen kann. Um die schädliche Strahlung der Sonne zu filtern, ist er mit Gold beschichtet. Ein klappbares Visier, ähnlich einer Sonnenbrille, schützt die Astronauten vor extremer Helligkeit. Zwei Mikrofone, ein Kopfhörer und der Trinkschlauch, die ebenfalls am Helm befestigt sind, sind wichtig für die Kommunikation und Versorgung des Astronauten während des Außeneinsatzes.

          Und so hat Alexander sich vorbereitet

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            Eigentlich ist Alexander schon ganz schön fit für seine Mission im Weltall - nur eine Übung fällt ihm noch schwer...
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              Pressekonferenz

              Und wie steht es um die Fitness von Maus und Elefant? Immerhin begleiten sie Alexander auf seiner Mission!
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                Das war...

                Kennst du diese seltsame Sprache? Die Klingonen sind ein Volk, das für eine Reihe von Science-Fiction-Filmen erfunden wurde. In den Filmen haben sie ein eigenes Reich, das sich über mehrere Sternengalaxien erstreckt und eine eigene Sprache, die inzwischen sogar viele Fans der Serie hier bei uns auf der Erde sprechen und weiterentwickeln. Klingt galaktisch, oder?
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