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Am 06. Juni 2018 pünktlich um 13:12 Uhr ist unser Maustronaut Alexander Gerst zusammen mit der Maus zu seiner zweiten Mission ins Weltall gestartet. Sechs Monate wird er auf der Internationalen Raumstation ISS verbringen, drei Monate lang sogar als Kommandant. Die neue Mission trägt den Titel "Horizons", das ist englisch und bedeutet "Horizonte". Denn Alexander will herausfinden, was sich hinter dem Horizont verbirgt - und Maus und Elefant werden ihn dabei begleiten.
  • Die Crew der ISS
Das ist jetzt die Crew auf der ISS: In der hinteren Reihe schweben die Astronauten Oleg Artjemjew, Andrew Feustel, Richard Arnold und die Maus. Vorne siehst du Sergej Prokopjew, Alexander Gerst und Serena Auñón-Chancellor. Auf dem Foto hinter der Crew ist der russische Ingenieur Sergei Koroljow zu erkennen, der ein großer Weltraumpionier war.
Das ist die aktuelle Crew auf der ISS: In der hinteren Reihe schweben die Astronauten Oleg Artjemjew, Andrew Feustel und Richard Arnold, die den drei Neuankömmlingen Sergej Prokopjew, Alexander Gerst und Serena Auñón-Chancellor in bunten Hawaiihemden einen fröhlichen Empfang bereiten. Und hinten an der Wand, damit sie nicht aus dem Bild schwebt: die Maus!
  • Die Sojus-Rakete startet
In dieser Sojus sind Alexander Gerst, Sergej Prokopjew und Serena Auñón-Chancellor am 06. Juni 2018 vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur zur ISS gestartet. 34 mal hat Sojus die Erde umkreist, bis sie dann nach fast 50 Stunden Flugzeit an die Internationale Raumstation andockt.

Name: Alexander Gerst

Alter: 42

Geburtsdatum: 3. Mai 1976 in Künzelsau

Beruf: Astronaut seit 2009

Hat studiert: Geophysik in Karlsruhe und Neuseeland

Erste Mission: 28. April  - 10. November 2014 auf der ISS

Nächste Mission: 06. Juni - 13. Dezember 2018 auf der ISS, Kommandant der ISS ab 03. Oktober 2018

Hobbies: Fechten, Schwimmen, Laufen, Klettern, Fallschirmspringen, Snowboarden und Tauchen

Der Raumanzug - ein 100 Kilogramm schweres Ein-Personen-Raumschiff

Zu den Aufgaben eines Astronauten gehören nicht nur die Erforschung des Weltalls und die Durchführung wissenschaftlicher Experimente in der Raumstation. Die Raumstation selbst muss ganz ähnlich wie ein Auto gepflegt und manchmal auch repariert werden. Für bestimmte Arbeiten müssen die Astronauten dann den geschützten Innenraum der Raumstation verlassen und hinaus in den Weltraum schweben. Dabei schützt sie ihr Raumanzug.
Das ist eine ganz besondere Herausforderung, denn im Weltraum herrschen für den Menschen lebensfeindliche Bedingungen. Dort gibt es keinen Sauerstoff und keine Atemluft, die Temperatur kann bis zu 300 Grad Celsius schwanken und es gibt für den menschlichen Körper gefährliche Strahlungen. Um vor diesen lebensgefährlichen Umweltbedingungen geschützt zu sein, trägt jeder Astronaut bei einem Außeneinsatz einen ganz speziellen Raumanzug.
Der Anzug besteht aus bis zu 14 Schichten unterschiedlicher feuerfester Textilien, Kunststoffen und Metallen. Die Metalle befinden sich in der Außenhülle des Anzuges und sollen den Körper des Astronauten vor Verletzungen durch umherfliegende kleine Meteoriten oder Weltraumschrott bewahren. Außerdem ist er mit einem so genannten Lebenserhaltungssystem ausgestattet, das den Astronauten mit Sauerstoff und Trinkwasser versorgt und ihn vor Hitze, Kälte und Strahlung schützt.
In dem sehr unförmigen Raumanzug ist jede Bewegung sehr anstrengend und die Astronauten kommen während ihrer Arbeit ganz schön ins Schwitzen. Um sie vor Überhitzung zu schützen, befindet sich im Anzug ein spezielles Kühlsystem, das den Schweiß abtransportiert und die Körpertemperatur so geregelt, dass der Astronaut weder frieren noch schwitzen muss. Darüber hinaus enthält der Anzug ein Druckregulierungssystem, das dafür sorgt, dass auf den Körper des Astronauten weder Über- noch Unterdruck einwirkt, sondern ein ganz bestimmter Druck ausgeübt wird, bei dem die Blutzirkulation einwandfrei funktioniert. Dann gibt es noch einen Trinkwassertank, der die Astronauten während ihres oft 6 bis 8-stündigen Aufenthalts im Weltall mit Wasser versorgt.
Der kugelförmige Helm ist so dicht am Anzug angebracht, dass kein Gas eindringen oder Sauerstoff entweichen kann. Um die schädliche Strahlung der Sonne zu filtern, ist er mit Gold beschichtet. Ein klappbares Visier, ähnlich einer Sonnenbrille, schützt die Astronauten vor extremer Helligkeit. Zwei Mikrofone, ein Kopfhörer und der Trinkschlauch, die ebenfalls am Helm befestigt sind, sind wichtig für die Kommunikation und Versorgung des Astronauten während des Außeneinsatzes.

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            Kennst du diese seltsame Sprache? Die Klingonen sind ein Volk, das für eine Reihe von Science-Fiction-Filmen erfunden wurde. In den Filmen haben sie ein eigenes Reich, das sich über mehrere Sternengalaxien erstreckt und eine eigene Sprache, die inzwischen sogar viele Fans der Serie hier bei uns auf der Erde sprechen und weiterentwickeln. Klingt galaktisch, oder?
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