Du befindest dich hier:
Inhalt:
Lydia reitet auf einem Pferd durch den Fluss
Schon 13 Mal war Maus-Forscherin und Zoologin Lydia im Pantanal, dem brasilianischen Busch. Dort erforscht sie die Region und vor allem die Ameisenbären dort. Sie lebt dann immer in einem kleinen Dorf, umgeben von Cowboys und jeder Menge Tieren, die sogar ins Haus kommen.
Bis Oktober erzählt sie uns hier einmal die Woche, was sie so erlebt.

Willkommen zurück!

Sendetermin: 11.08.2022 19:05 Uhr

Lydia erzählt von ihrer Ankunft

Nach vielen Monaten in Deutschland ist Lydia wieder im Pantanal angekommen. Wie sie zu ihrer Unterkunft kommt und wen sie trifft, erzählt sie euch hier.

Lydia startet mit der Forschung

Sendetermin: 17.08.2022 19:04 Uhr

Wo sind die Ameisenbären?

Lydia Möcklinghoff ist wie jedes Jahr auf Forschungstour in Brasilien, um dort möglichst vielen Tieren zu begegnen. Besonders achtet sie auf Ameisenbären. Dafür steht sie jeden Tag sehr früh auf und fährt raus in den Busch.

Lydia und die Regen-Vorhersager

Sendetermin: 24.08.2022 19:04 Uhr

Endlich Regen im Pantanal

Nach einer langen Trockenheit ist es endlich soweit: Es regnet im Pantanal. Richtige Unwetter kommen herunter. Und ob ihr es glaubt, oder nicht: Die Rotfußseriemas haben es vorhergesagt - das sind langbeinige Vögel, die Lydia in dieser Folge vor die Nase laufen.

Von Brüllaffen beobachtet

Sendetermin: 31.08.2022 19:04 Uhr

Lydia checkt Kamerafallen

Zu Lydias Forschungsarbeit in der Natur gehört auch viel Technik - wie zum Beispiel Kamerafallen. Was genau das ist und wie Lydia an die Aufnahmen solcher Kamerafallen rankommt, hört ihr hier.

Farmbesitzerin Camilla rettet einen Vogel

Sendetermin: 07.09.2022 19:04 Uhr

Kleine Rettungsaktion für einen Chaco Guan

Ausschlafen ist im Pantanal eher schwierig. Schon zum Sonnenaufgang zetern verschiedene Vögel vor Lydias Fenster. Bei einer kleinen Rettungsaktion hat Farmbesitzerin Camilla einen Chaco Guan gerettet. Lydia war bei der Aktion mit dabei. Eingewickelt in Handtücher hat er sich erholt und kann nun wieder frei gelassen werden.

Bei einer Gürteltierparty

Sendetermin: 14.09.2022 19:04 Uhr

Lydia begegnet Gürteltieren

Eigentlich war Lydia auf der Suche nach einem Ameisenbär. Begegnet ist ihr dann ein Gürteltier. Und dann entdeckt sie noch mehr Gürteltiere. Eigenartig, denn Gürteltiere sind eigentlich Einzelgänger. Doch bei der Paarung machen sogenannte Sechsbindengürteltiere eine richtige Party.

Was ist nachts im Pantanal los?

Sendetermin: 21.09.2022 19:50 Uhr

Nachtsafari im Pantanal

Nachts ist es im Pantanal in Brasilien stockdunkel und mucksmäuschenstill. Nur ein paar nachtaktive Vögel hört man. Lydia macht sich auf die Suche nach Ameisenbären. Doch sie hat zu kämpfen mit Mücken und muss auf Giftschlangen aufpassen. Doch am Ende bekommt sie ihr Wunschfoto.

Aus dem Pantanal live ins Studio

Sendetermin: 22.09.2022 19:07 Uhr

Lydia erzählt vom Aufräumen nach dem Sturm

Über's Pantanal ist ein Sturm hinweg gezogen. Lydia ist am MausLive Telefon und erzählt, was es jetzt, nach dem Sturm, aufzuräumen gibt.

Aus dem Pantanal live ins Studio

Sendetermin: 22.09.2022 19:13 Uhr

Lydia beantwortet eure Fragen

Tierforscherin Lydia sitzt auf einer Veranda mit Blick auf einen See mitten im Pantanal, weil es hier das beste Internet gibt. Sie ist am MausLive Telefon und beantwortet eure Fragen zu ihrer Arbeit und den Tieren, mit denen sie zu tun hat.

Aus dem Pantanal live ins Studio

Sendetermin: 23.09.2022 19:11 Uhr

Lydia beantwortet eure Fragen

Auch zum Ameisenbär habt ihr Lydia Löcher in den Bauch gefragt. Aber das ist kein Problem. Mit Ameisenbären kennt Lydia sich richtig gut aus. Hier hört ihr eure Frage und Lydias Antworten darauf.

Bilder aus dem wilden Pantanal

  • Ein Schweinwerfer leuchtet in die Nacht.
  • Ein Maikong sitzt am Straßenrand.
  • Ein Wasserschwein sitzt am Straßenrand.
  • Gürteltier
  • Gürteltier
  • Gürteltier
  • Gürteltier
  • Gürteltier
  • Pantanal
  • Pantanal
  • Pantanal
  • Lydia reitet in den Sonnenuntergang
  • Zwei Selfies von Lydia und ihrem Pferd
  • Lydias weiße Stute auf der Weide
  • Lydia checkt eine Kamerafalle
  • Bild aus einer Kamerafalle: kletternder Ameisenbär
  • Brüllaffe
  • Dunkle Regenwolken überm See im Pantanal
  • Dunkler Himmel überm See vor dem Unwetter im Pantanal
  • See nach dem Unwetter im Pantanal
  • Rotfußseriema
  • Entwurzelter Baum und verwüstete Terrasse an Lydias Forschungsstation im Pantanal
  • Lydia Möcklinghoff auf einem Pferd
  • Das Pantanal
  • Großer Ameisenbär
  • Wasserschweine
  • Lydias Haus
  • Ein Gürteltier
  • Cowboys kümmern sich um die Rinder
  • Grünflügelaras
  • Jaguar
  • Ameisenbären mit Babys
  • Lydia mit Ameisenbären
  • Ameisenbärbaby mit Mama
  • Jaguar mit Baby
  • Jaguar mit Baby
  • Hyazinth-Ara
  • Ein badender Ameisenbär
  • Ameisenbären
Lydia Möcklinghoff begegnet bei ihrer Arbeit vielen Tieren. Einige Bilder von Lydias letzter und ihrer aktuellen Tour könnt ihr hier anschauen. Wenn ihr wissen wollt, wo Lydia als Forscherin arbeitet und mit wem sie es dabei so zu tun hat, klickt euch durch ihre Fotos.
Nachts ist es im Pantanal so dunkel, dass man alle Sterne am Nachthimmel sehen kann. Damit sich Lydia mit ihrem Geländewagen sicher bewegen kann, leuchtet sie mit einem großen Schweinwerfer in die Dunkelheit hinein. Sie sucht nach Tieren...
...und schon hat Lydia ein Tier entdeckt. Es ist ein Maikong. Er wird auch Krabbenfuchs genannt und ist der häufigste Wildhund Südamerikas. Maikongs sind nacht- und dämmerungsaktiv. Auf dem Speisezettel des Maikongs stehen aber nicht nur Krabben, sondern auch Mäuse, Vögel, Eidechsen, aber auch Früchte und Beeren.
Tagsüber haben wir Wasserschweine schon gesehen, aber auch nachts sind sie unterwegs. Wasserschweine sind heute die größten lebenden Nagetier auf der Erde. In nahezu ganz Südamerika kann man sie finden.
Auf der Suche nach Ameisenbären begegnet Lydia ein Gürteltier. Schnuppert steht es vor ihr.
Es gibt verschiedene Gürteltier-Arten. Lydia ist einem sogenannten Sechsbindengürteltier begegnet. Die sind ungefähr so groß wie eine Katze.
Gürteltiere haben einen Panzer aus Hornplatten und sind hellrosa. Ihre Beine sind ziemlich kurz und sie sind in trippelnden Schritten unterwegs.
Das Gürteltier trippelt vor Lydia weg. Dann sieht sie noch ein Gürteltier und weiter hinten sind noch mehr von ihnen.
Das ist eigentlich komisch, denn Gürteltiere sind eigentlich Einzelgänger. Aber um sich fortzupflanzen, müssen sie sich doch mal treffen. Sechsbindengürteltiere machen dann etwas Besonderes - eine Party!
Ausschlafen im Pantanal ist eher nicht möglich. Zu Sonnenaufgang brüllen von überall her Vögel. Unter ihnen auch die Chaco Guans oder auf Portugiesisch Aranquan. Sie sind mit Hühnern verwandt.
Vor dem Fenster von Lydia zetern diese Vögel in großen Gruppen und wecken sie so zum Sonnenaufgang.
Bei einer kleinen Rettungsaktion hat Farmbesitzerin Camilla einen Chaco Guan gerettet, Lydia war bei der Aktion mit dabei. Er wurde zitternd im Wasser gefunden und konnte gar nicht mehr fliegen. Über Nacht hat er sich, eingewickelt in Handtücher, in einem Korb erholt und kann nun wieder losgelassen werden.
Im Sonnenaufgang reitet Lydia los, um ihre Kamerafallen zu kontrollieren.
Was beste Freundinnen halt so machen: Selfies! Lydia und ihre weiße Stute Premiada
Lydias Stute Premiada auf ihrer Weide
Hier checkt Lydia gerade eine Kamerafalle an einem Baum, zu dem Ameisenbären gerne kommen, um sich zu kratzen.
Bitte recht freundlich! So sieht das aus, wenn ein Ameisenbär in eine Kamerafalle getappt ist. Hier klettert einer und die Kamerafalle hat ein Foto von ihm gemacht.
Ein schwarzer Brüllaffe. Brüllaffen beobachten Lydia gerne bei ihrer Arbeit - und geben ihre Brüll-Kommentare ab.
Nach langer Trockenheit ziehen endlich Regenwolken auf im Pantanal.
Vor dem Tornado sieht der See bei Lydias Forschungsstation so aus.
Nach dem Unwetter sieht der See so aus, endlich wieder voller Wasser!
Lange rote Beine und einen schönen Kopfschmuck: Ein Rotfußseriema. Diese Vögel können den Regen vorhersagen, so sagen die Menschen im Pantanal.
Der Tornado hat ziemliche Verwüstungen an Lydias Forschungsstation angerichtet: Bäume wurden entwurzelt und Möbel durch die Gegend geschleudert.
Als Zoologin forscht Lydia Möcklinghoff seit über 10 Jahren im Pantanal. Einem großen Feuchtgebiet im Wilden Westen Brasiliens. Durch die zahllosen Seen kommt sie bei der Arbeit oft nur auf dem Pferderücken.
Das Pantanal ist wie ein buntes Puzzle aus Wäldern, Seen und Savannen. Weil hier viele verschiedene wilde Tiere ein Zuhause finden, gilt es als eines der größten Tier- und Naturparadiese der Erde.
Lydia erforscht Säugetiere, die im Pantanal leben. Im Zentrum ihrer Forschung steht der Große Ameisenbär. Ein sehr besonderes Tier, das ausschließlich in Süd- und Mittelamerika lebt.
Wasserschweine sind die größten Nagetiere der Welt. In der Wasserschwein-Großfamilie trinken alle Babys bei allen Weibchen Milch. Also auch bei den Tanten. Das sieht dann manchmal aus wie an einer Milchbar.
Lydias Haus liegen direkt am Fluss, zwischen Palmen und Kakteen, in denen die Kolibris toben. Morgans machen so viele Vögel Lärm in den großen Bäumen, dass man sich keinen Wecker stellen muss.
Im Garten wohnt ein Gürteltier. Es gräbt hier in der Erde zahllose Löcher, um nach Wurzeln, Insekten oder anderen Leckerbissen zu suchen. Lydia hat das Haus- und Hof-Gürteltier Kasimir getauft.
Cowboys kümmern sich seit Jahrhunderten um die Rinder, die im Pantanal gezüchtet werden. Der 10-jährige Bruno lernt gerade Cowboy zu sein. Er schaut ganz genau zu, wie sein Großvater das Lasso wirft.
Schön, aber sehr laut: Die Grünflügelaras. Eine von unzähligen bunten Papageienarten die hier überall in den Bäumen toben. Sie jagen Lydia bei der Arbeit gerne mal einen Schrecken ein, indem sie plötzlich aus Leibeskräften vom Baum schreien.
Ein anderer Forscher erforscht die Jaguare in der Region. Die größte Katze Südamerikas sieht ein bisschen aus wie ein Leopard, ist aber eine ganz andere Tierart.
Ameisenbären tragen ihre Babys bis zu neun Monate auf ihrem Rücken. Die Fellzeichnung hilft, die Jungtiere zu tarnen: Der schwarzen Streifen über der Schulter verschmilzt bei Mutter und Baby. So ist kaum erkennbar, wo die Mama aufhört und das Baby anfängt.
Lydia erforscht Ameisenbären seit über 10 Jahren im Pantanal. Sie hat ein Fotoregister angelegt und kennt einige Ameisenbären schon seit vielen Jahren.
Auch nach vielen Jahren Ameisenbärenforschung, gibt es auch für Lydia immer wieder ganz besondere Momente. Wie hier: Das Baby ist vom Rücken der Ameisenbärenmama gestiegen, um sich von ihr zeigen zu lassen, was man als Ameisenbär so frisst. Überraschung: Ameisen!
Hier ist ein Jaguar mit Baby unterwegs.
Man kann die beiden auf ihrem Spaziergang gut beobachten.
Der hat aber tolle Farben! Hier sehr ihr einen Hyazinth-Ara.
So ein gutes Bad mögen auch Ameisenbären. Sie waschen und bürsten sich dann ganz sorgfältig und überprüfen, ob auch jedes Körperteil sauber ist. An heißen Tage ist ein Bad auch eine kleine Abkühlung.
Früh morgens steht Lydia Möcklinghoff auf und fährt in den Busch. Dort begegnet sie oft Ameisenbären und beobachtet und erforscht sie.