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Die Sendung mit der Maus Spezial

Einem Menschen mit einem gebrochenen Bein oder einem schlimmen Husten sieht man direkt an, dass es ihm gerade nicht gut geht. Es gibt aber auch Krankheiten, die sind nicht so leicht zu erkennen und auch der Kranke selbst kann gar nicht genau sagen, wo der Schmerz sitzt oder wo er herkommt. Hier erzählen vier mutige Kinder, wie sich so eine unsichtbare Krankheit anfühlt und wie sie damit umgehen.

Wo du Hilfe findest

    Wozu gibt es Gefühle?

    Gefühle helfen dabei, zu entscheiden, ob dir eine Situation oder ein Erlebnis gefällt oder nicht. Sie zeigen dir auch, mit wem du gerne zusammen bist oder wen du lieber meidest, wie es den Menschen um dich herum geht und sie warnen dich vor Gefahr. Zusammen mit den Gedanken sind Gefühle ein guter Kompass durch das Leben.

    Freude

    Sich über etwas zu freuen, ist ein sehr schönes Gefühl. Wenn man Freude empfindet, weiß man, dass ein Erlebnis gut ist. Sie motiviert dazu, schöne Situationen immer wieder zu erleben und sich dafür auch anzustrengen.

    Wut

    Wut ist ein sehr starkes Gefühl. Sie entsteht ganz schnell, wenn man sich zum Beispiel ungerecht behandelt fühlt und im Moment nichts dagegen tun kann. Ist die Situation zuende, geht die Wut meistens auch schnell wieder weg und man kann wieder besser nachdenken.

    Traurigkeit

    Jeder Mensch kennt traurige Momente, zum Beispiel, wenn jemand stirbt, den man sehr gerne hat. Die meisten Menschen ziehen sich dann erst einmal zurück, möchten am liebsten mit niemandem sprechen und haben zu nichts Lust. Alle Gedanken und Gefühle sind dann ganz darauf konzentriert, sich mit dem traurigen Erlebnis zu beschäftigen.

    Angst

    Angst fühlt sich gar nicht schön an, sie ist aber ein sehr wichtiges Gefühl. Sie ist ein Warnzeichen, dass eine Situation möglicherweise gefährlich sein könnte und man jetzt besonders aufmerksam sein sollte. Je besser man eine Situation kennt, desto besser kann man sie einschätzen. Oft stellt man dann fest, dass man keine Angst haben muss.

    Wenn du dich schlecht fühlst, hilft es manchmal schon, mit jemandem darüber zu sprechen, dem du vertraust, zum Beispiel mit einem Freund, einer Freundin oder jemandem aus deiner Familie.

    Manchen Menschen hilft aber das Reden mit Freunden nicht mehr, ihr unsichtbares Innenleben ist wirklich krank. Dann brauchen sie wie bei einem gebrochenen Bein Hilfe von einem Arzt.

    Wo du Hilfe findest

    Johannes mit Aerztin und Therapiehund

    Es gibt Menschen, die extra dafür ausgebildet sind und sich besonders gut damit auskennen, Kindern bei Krankheiten zu helfen, so wie die Ärztinnen in unserem Film.

    Erster Ansprechpartner bei Erkrankungen des Innenlebens ist zum Beispiel der Kinderarzt oder der Hausarzt und in Notfällen die Notaufnahme des Krankenhauses.

    Eine ganz schnelle Möglichkeit, um mit jemandem zu sprechen, ist ein Anruf beim Kinder- und Jugendtelefon. Dort musst nicht sagen, wie du heißt und entscheidest ganz alleine, worüber du sprechen möchtest und wie es danach weitergeht. Das Gespräch ist streng vertraulich, das heißt: Niemand erfährt, was du dort erzählst.

    Du erreichst die kostenfreie "NummergegenKummer" vom Festnetz oder Handy von montags - samstags von 14 - 20 Uhr unter 116111. Samstags kannst du dort auch mit Jugendlichen sprechen.

    Näheres über das Kinder- und Jugendtelefon erfährst du unter https://www.nummergegenkummer.de/kinder-und-jugendtelefon.html