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Mit ein wenig Glück kannst du im Herbst am Himmel große Schwärme Kraniche entdecken. Sie haben ihre Brutplätze in Nord- und Osteuropa verlassen und sind auf dem Weg in wärmere Gebiete im Süden Europas. Dort werden sie den Winter verbringen. Auch der Kranich Grusini macht sich zum ersten Mal auf die lange Reise und die Maus wird ihn dabei begleiten.

Und das ist der Weg, den Grusini bisher schon zurückgelegt hat. Vom Krakower See in Mecklenburg-Vorpommern ist er gestartet. Den ersten großen Stopp für mehrere Tage hat er in der Diepholzer Moorniederung bei Vechta gemacht. Hier gibt es nicht nur viele Maisfelder, auf denen er nach der Ernte jede Menge leckere Maiskörner finden kann - Grusini lernt auch viele neue Kraniche kennen, die aus anderen Regionen hier zu seinem Schwarm stoßen. Ein ideales Plätzchen, um Energie für die weitere Reise zu tanken!
Bei gutem Rückenwind ist Grusini mit kurzen Stopps bis nach Frankreich in die Region Metz zum Marne-Stausee geflogen. Die nächste Nacht hat er im Naturpark Brenne bei Poitiers verbracht. Gleich am nächsten Tag ist er nördlich von Bordeaux gelandet und ist nach einer Übernachtung nach Bayonne weitergeflogen.
Nachdem Grusini die hohen Berge der Pyrenäen überflogen hat, hat er die nächsten Nächte zuerst am See Laguna de Pitillas und dann am etwas größeren See Embalse de Laverné verbracht.
Am nächsten Tag kam Grusini am riesigen aber flachen See Laguna de Gallocanto an. Aber da hat es ihm nicht gefallen. Denn Grusini ist gleich am nächsten Morgen überraschend wieder 180 km nach Norden zum See Embalse de la Sotonera aufgebrochen. Hier und in der näheren Umgebung ist Grusini bis heute geblieben.

Grusini mit Sender
Und das ist er – Grusini! Sein Name ist abgeleitet von der lateinischen Bezeichnung für Kranich, grus grus. Auf diesem Foto ist er sechs Wochen alt.

Bastelanleitung Kranich

Hast du Lust einen Origami-Kranich selbst zu falten? Hier kannst du dir anschauen, wie das geht.
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    Drei Monate vor Reisebeginn bekommt der junge Grusini seinen GPS-Sender. Zu diesem Zeitpunkt kann er noch nicht fliegen. Inzwischen ist Grusini unterwegs in den Süden und der Sender teilt uns mit, wo er sich gerade befindet.
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      Kraniche fliegen gerne schräg hintereinander im Windschatten des vorderen Vogels. Dadurch sparen sie Kraft und können weiter fliegen.
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