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Wichtige Begriffe & Hintergründe

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Was ist Diabetes? – Typ 1 und Typ 2

Diabetes kommt in zwei unterschiedlichen Formen vor: Typ 1 und Typ 2.

  • Diabetes Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung, die vor allem im Kindes- und Jugendalter auftritt. Sie hat nichts mit Altersdiabetes, dem Typ 2, zu tun.
  • Diabetes Typ 2 tritt als Stoffwechselkrankheit dagegen erst im Erwachsenenalter auf. Hier kommen als Ursachen erbliche Veranlagung, Übergewicht und mangelnde Bewegung in Frage.

„Zuckerkrankheit“

Diabetes ist auch als „Zuckerkrankheit“ bekannt. Aber das bedeutet nicht, dass ein Kind zu viel Zucker gegessen hat oder keinen Zucker essen darf. Es bedeutet, dass der Zuckergehalt im Blut zu hoch ist.
Der Name kommt von den alten Griechen. Damals gehörte es zur ärztlichen Diagnose, den Urin von Patienten zu kosten. Er schmeckt süß, wenn vermehrt Zucker im Urin ausgeschieden wird, was auf einen erhöhten Blutzucker hindeutet. Solche Menschen waren also „zuckerkrank“.

„Diabetes mellitus“, so der Fachausdruck der Krankheit, heißt übersetzt „honigsüßer Durchfluss“.

Insulin

Insulin ist ein lebenswichtiges Hormon, das für die Verwertung von Nahrung benötigt wird. Mit Hilfe von Insulin nimmt der Körper Zucker, also Nährstoffe, aus dem Blut auf. Bei Diabetes wird als Folge der Erkrankung kein Insulin produziert. Dadurch steigt der Zuckergehalt im Blut stark an. Gleichzeitig werden die Körperzellen nicht mehr ausreichend mit Energie versorgt. Deshalb muss Insulin von außen zugeführt werden: zum Beispiel als Injektion mit einer Spritze oder durch eine Pumpe, die dauerhaft am Körper angebracht ist.

Messen & Rechnen

Um zu bestimmen, wann und wie viel Insulin gegeben werden muss, ist es nötig, den Blutzuckergehalt im Blut zu überwachen. Gemessen wird zum Beispiel mit einem sogenannten Pen durch einen kleinen Pieks in die Fingerkuppe: ein Blutstropfen kommt auf einen Teststreifen und wird im Messgerät ausgelesen.

Oder die Patienten tragen permanent einen Chip am Körper, der kontinuierlich den Blutzuckergehalt misst und bei Bedarf gescannt und ausgelesen wird.

Ernährung und Insulin werden aufeinander abgestimmt, um Blutzuckerschwankungen vorzubeugen. Deshalb planen Diabetiker ihre Mahlzeiten ganz genau: Sie wiegen die Nahrungsmittel und errechnen dann, wie viel Insulin sie spritzen müssen. So wird der Blutzucker im angestrebten Bereich gehalten.

Normales Leben mit Diabetes

Diabetes ist ein ständiger Begleiter. Aber Kinder können mit der Krankheit ein ganz normales Leben führen, wenn sie diese Regeln befolgen: Sie müssen immer und mehrmals am Tag Blutzucker messen und sich Insulin geben (mit Spritze oder Pumpe).

Durch den Diabetes haben betroffene Kinder noch mehr ständige Begleiter: Sie haben immer eine Tasche, einen Rucksack, einen Beutel oder ähnliches dabei.

Denn sie brauchen immer:

  • etwas zum Blutzuckermessen
  • etwas zum Insulin geben (Spritze oder Pumpe)
  • etwas zu essen oder zu trinken, z.B. Traubenzucker, Weingummi, Fruchtsaft – für den „schnellen Zucker“. Wenn sie „hypo“ werden, also im Unterzucker sind, können sie damit dann sofort gegensteuern.
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