Die Sendung mit der Maus
Sachgeschichten



 

Südafrika-Tagebuch

06.02.2010



Wir fuhren auf eine Kreuzung zu, an der die Ampel rot war. Steven meinte: "Wie gut, dass es noch nicht ganz dunkel ist." – "Wieso?", fragte ich. – "Wenn es schon dunkel wäre, dann würde ich nicht stehen bleiben, sondern einfach über die rote Ampel fahren. Stehen zu bleiben wäre viel zu gefährlich."

(Später auf dem Rückweg ins Hotel fragte ich Sias, unseren Kamera-Assistenten, der auch jahrelang in Südafrika lebte und hier auch immer noch Verwandte hat, ob das normal sei. Er versicherte mir, dass das hier eigentlich jeder so machen würde.)

Das Haus, in dem Steven und Silvia mit ihren beiden Söhnen leben, sieht aus wie die meisten Häuser hier: großer Zaun und stabile Türen. Da kommt niemand so leicht rein.

Der Abend bei Silvia und Steven zu Hause war sehr angenehm. Wir saßen draußen auf der Terrasse, es gab Potjiekos, eine Art Eintopf, zu essen, und Steven erzählte, wie er mit seinem Auto im Juli von Südafrika bis nach Deutschland fahren wird – durch den Osten Afrikas, vorbei am Kilimandscharo und der Serengeti, nach Ägypten und dann noch weiter. Ungefähr drei Monate wird er unterwegs sein. Und gerade als er so erzählte, ging eine Alarmanlage los.

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Grafik: Maus & Freunde; Rechte: WDR-Fernsehen 2008Grafik: Maus & Freunde; Rechte: WDR-Fernsehen 2008

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