06.02.2010
Hier in Südafrika ist fast jedes Haus entweder bewacht oder eingezäunt. Und ich meine nicht Jägerzaun-eingezäunt, sondern Hohe-Mauern-Stacheldraht-unüberwindbar-eingezäunt. Statt Häusern sieht man hauptsächlich Schutzzäune. Deshalb fanden wir Silver Lakes interessant: Dort läuft ein großer Zaun um das ganze Gebiet und man hat innen freien Blick darauf, wie einige Menschen in Südafrika leben.
Danach fuhren wir zu Siyabongas Schule, um ein Fußballspiel zu drehen. Mit den ersten Toren fielen auch die ersten dicken Regentropfen. Februar ist nämlich eigentlich Regenzeit. Und das haben wir heute zu spüren bekommen. Es regnete so stark, dass wir uns fast wie zu Hause fühlten. Ich hatte aus unserem Sonnenschirm im Nu wieder einen Regenschirm gemacht, aber es half nichts: Wir mussten die Dreharbeiten abbrechen. Das Gewitter wurde einfach zu stark.
Wir warteten und warteten. Als der Regen aufhörte und wir das Fußballspiel nicht weiter drehen konnten, weil die Fußballkinder alle schon nach Hause mussten, packten wir unsere Sachen ein und fuhren zur nächsten Verabredung: Wir hatten eine Einladung zum Abendessen.