Die Sendung mit der Maus
Sachgeschichten



 

Südafrika-Tagebuch

04.02.2010




Wer jetzt mit den Achseln zuckt und "Na, und?" murmelt, hat natürlich recht: Eigentlich ist es total egal, wie die Sonne sich bewegt. Aber das ändert sich, wenn man einen Film dreht. Warum? Weil Katja, unsere Regisseurin, vor den Dreharbeiten die meisten Drehorte besucht und sich überlegt, von wo das Licht kommt und wo die Kamera am besten steht. Oft ist es so, dass diese Vorbesichtigung nicht zur selben Uhrzeit stattfindet wie die Dreharbeiten. Das macht aber nichts, denn Katja hat viel Erfahrung, und sie weiß, wenn sie sich morgens den Eingang zur öffentlichen Toilette anschaut, der dann noch im Schatten liegt, wird er mittags schön von der Sonne angestrahlt - perfekter Zeitpunkt zum Drehen. Aber - aah! - wir sind ja auf der Südhalbkugel! Hier steht die Sonne mittags ganz woanders! Und so lag der Eingang zur Toilette immer noch schön dunkel im Schatten, als wir mittags dort drehen wollten. Also mussten wir ein wenig länger warten als geplant. Aber wir gewöhnen uns daran - genau wie an den Linksverkehr.
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Barthold (Kamera) und Katja (Regie) besprechen die nächste Einstellung und überlegen noch mal ganz genau, in welche Richtung die Sonne wandert.
Bild: Barthold und Katja bei den Aufzeichnungen; Rechte: WDR-Fernsehen 2010

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Grafik: Maus & Freunde; Rechte: WDR-Fernsehen 2008Grafik: Maus & Freunde; Rechte: WDR-Fernsehen 2008

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