04.02.2010
Auf die Plätze, fertig ...
Ja, genauso wie die Überschrift einen ein wenig in der Luft hängen
lässt, erging es uns auch zum Anfang unserer Reise nach Südafrika.
Wobei das nicht ganz richtig ist. Wir hätten uns gewünscht in der Luft
zu sein, aber leider machte uns der Schnee einen Strich durch die
Rechnung.
Eigentlich wollten wir am 1. Februar von Köln nach München und von dort
weiter nach Johannesburg in Südafrika fliegen. Blöderweise verspätete
sich die Maschine nach München so sehr, dass wir unseren Anschluss
verpasst hätten. Deshalb blieben wir alle eine Nacht länger zu Hause.
Beim zweiten Versuch am folgenden Tag lief alles glatt. Der Flug
verging so schnell! Dass wir fast elf Stunden unterwegs waren, habe ich
überhaupt nicht gemerkt. Ich nutzte nämlich eine Technik, mit der ich
die Geschwindigkeit der Zeit beeinflussen kann. Diese Methode leistete
mir auch schon bei vielen langweiligen Filmen, Aufführungen und
Gesprächen sehr gute Dienste: Ich bin einfach eingeschlafen!