Die Sendung mit der Maus
Sachgeschichten



 

22.02.2009




Der Drehtag heute war extrem anstrengend. Nicht für uns, eher für die Familie. Wir haben nämlich gezeigt, wie eine normale indische Familie lebt, zu Abend isst und auf Toilette geht. Warum es so anstrengend war, lässt sich ganz einfach erklären: Jedes Mal, wenn sich in einem Film das Bild, bzw. die Kameraeinstellung ändert, muss vorher meistens alles umgebaut werden. Und das dauert. Wenn man zum Beispiel zwei Leute beim Essen zeigt, dann sieht man vielleicht erst beide am Tisch sitzen, dann den einen und dann den anderen - das sind schon drei Einstellungen. Selbst wenn die ganze Sequenz im Film nur eine Minute dauert, braucht man dafür im echten Leben drei Stunden Drehzeit. Drehen bedeutet eigentlich warten. Und warten kann sehr anstrengend sein.

Aber am Ende waren alle glücklich - hoffe ich. Und Katja hat ja noch ihr Fußmassagegerät.
Bild: Das Drehset; Rechte: WDR-Fernsehen 2009

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Grafik: Maus & Freunde; Rechte: WDR-Fernsehen 2008Grafik: Maus & Freunde; Rechte: WDR-Fernsehen 2008

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