Die Sendung mit der Maus
Sachgeschichten



 

20.02.2009




Aber nicht nur die Brille, auch die Haare und der Rest vom Körper werden im Lauf des Tages immer schmutziger. Und da kommt das leichte Gepäck ins Spiel. Wenn ich verreise, dann nehme ich immer kleine Pröbchen mit – also Duschgel, Shampoo und andere Sachen in kleinen Fläschchen, die man zugesteckt bekommt, wenn man sich Duschcreme, Shampoo und andere Sachen in großen Fläschen kauft. Die kleinen Fläschen nehmen logischerweise viel weniger Platz weg als die großen Fläschen. Als ich heute nach dem Dreh unter der Dusche stand – leider gab es nur kaltes Wasser – nahm ich mir ein Shampoo-Pröbchen, schüttete ein wenig davon in die Hand und verteilte es in meinen Haaren. Es schäumte überhaupt nicht. „Kein Wunder“, dachte ich, „die Haare sind ja auch sehr dreckig.“ Ich also das Shampoo wieder rausgewaschen, dann wieder aus dem Pröbchen etwas Shampoo in meine Hand geschüttet, wieder in den Haaren verteilt – und wieder gab es so gut wie keinen Schaum. „Die Haare müssen ja echt dreckig sein“, dachte ich. Also wieder das Shampoo rauswaschen, wieder etwas aus dem Pröbchen in meine Hand schütten, wieder – dann hielt ich ich kurz inne und das kleine Fläschchen ganz nah vor meine Augen – ich bin ja kurzsichtig –, um sicherzugehen, dass ich nicht zufällig Haarconditioner statt Shampoo erwischt hatte. Hatte ich nicht. (Kurzes Aufatmen.) Nein, ich hatte Sonnencreme erwischt. (Kurzes Fluchen.) Dann stand ich länger etwas als erwartet unter der kalten Dusche, um mir das Zeug wieder rauszuwaschen.

Sie befinden sich hier:
 
Grafik: Maus & Freunde; Rechte: WDR-Fernsehen 2008Grafik: Maus & Freunde; Rechte: WDR-Fernsehen 2008

Servicenavigation