Die Sendung mit der Maus
Sachgeschichten



 

18.02.2009




Unsere Verbindung ins Internet - und damit zu euch nach Hause - klappt leider immer noch nicht so wie geplant. Deshalb schreibe an meinem Computer, der leider keinen CD-Brenner an Bord hat, kopiere den Text auf einen USB-Stick, gehe damit zu einem zweiten Computer, wenn der frei ist, brenne dort alles auf eine wiederbeschreibbare CD, die ich glücklicherweise ungeplant in meinem Koffer hatte, um damit zu einem dritten Computer zu gehen, der leider keinen funktionierenden USB-Anschluss hat, dafür aber über das Mobilfunknetz eine Verbindung zum Internet herstellen kann. Wenn man richtig steht. Ich muss den Computer im richtigen Winkel ungefähr auf Augenhöhe halten und warten, dass ein Flugzeug über mich hinwegfliegt. (Das ist relativ unproblematisch, denn unsere Appartments liegen direkt in der Einflugschneise.) Anscheinend werden die Mobilfunkstrahlen dank des Flugzeugs auf eine vorteilhafte Weise umgeleitet und zurückgeworfen, so dass die Verbindung für einen ausreichend langen Moment stabil bleibt. Aber ich will euch nicht mit den technischen Details langweilen.

Unser zweiter Drehtag ist zu Ende. Es war ziemlich aufregend: Wir fuhren in den Süden, um uns das erste Mal mit der Familie zu treffen. Neu-Delhi ist so groß und voll, dass wir immer mindestens eine halbe Stunde mit dem Auto unterwegs sind. Und das ist sehr nervenaufreibend - vor allem, wenn man vorne neben dem Fahrer sitzen darf.

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Grafik: Maus & Freunde; Rechte: WDR-Fernsehen 2008Grafik: Maus & Freunde; Rechte: WDR-Fernsehen 2008

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