16.02.2009
Abgesehen von den üblichen Reiseführerinfos weiß ich nicht viel über das indische Leben. Außer Folgendem:
Das Fernsehen hat dort anscheinend erheblich mehr Farben als bei uns. Zumindest nach den Videos und DVDs zu urteilen, die ich mir in dem kleinen indischen Laden – mitten in Köln – angesehen habe, in dem wir letztens die Turban-Sachgeschichte gedreht haben.
Angeblich ticken die Uhren in Indien etwas langsamer als bei uns. Das liegt nicht an der gewaltigen Masse des Himalajas (siehe Einstein), sondern an der indischen Mentalität: Als wir unseren Kontakten in Indien erzählten, dass wir bisher in Ankara und Tokio mit sieben Drehtagen ganz gut zurechtkamen, empfahlen sie uns, dann mal lieber zehn Tage für Neu-Delhi einzuplanen.
Außerdem gibt es in Indien wohl Krankheiten, von denen ich bis vor kurzem höchstens wusste, wie man sie schreibt – wenn ich sie denn überhaupt schon kannte. Inzwischen habe ich mich eingehend mit einem bunten Potpourri beeindruckender Viren und Bakterien vertraut gemacht. Hier ein kleines Gedicht mit den schönsten Namen: