Wie funktioniert ein Lügendetektor? - Käpt'n Blaubär



Käpt'n Blaubär als Pinocchio; Rechte: WDR

Wie funktioniert ein Lügendetektor?

Lügendetektoren bestehen aus Sensoren, die Atem, Herzschlag, Durchblutung der Arme und Beine, Veränderung des Pupillendurchmessers und die elektrische Leitfähigkeit der Haut erkennen. Außerdem sind an diese Geräte Computer angeschlossen, die die gewonnenen Daten auswerten.

Lügen erzeugt Stress, wodurch die Haut beginnt zu schwitzen. Sobald die Haut feucht wird, kann dies mit Hilfe zweier elektrischer Kontakte des Lügendetektors gemessen werden. Sie werden an der Haut angebracht und unter eine schwache Spannung gelegt.

Steigt die Stromstärke zwischen den Kontakten, ist dies auf ein vermehrtes Schwitzen der Haut zurückzuführen. Demjenigen, der an den Lügendetektor angeschlossen wird, werden Fragen gestellt, die er wahrheitsgetreu beantworten soll. Dabei kann unter anderem getestet werden, ob der Befragte über Wissen verfügt, das nur der Täter eines Verbrechens haben kann.