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Elefant

Die Seite mit dem Elefanten

Die Sendung mit dem Elefanten - montags bis freitags um 7:25 im KiKA

samstags um 7:50 im WDR Fernsehen

Sendung mit der Maus
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Elefant und Hase

10 Goldene Regeln für "Die Sendung mit dem Elefanten"

Elefant macht Handstand; Rechte: WDR

1. 30 Minuten am Tag sind genug
Vorschulkinder sollten nicht länger als eine halbe Stunde am Tag fernsehen. „Die Sendung mit dem Elefanten“ bildet eine sinnvolle Fernseheinheit, die auf die Sehgewohnheiten und den Entwicklungstand von 3- bis 6-jährigen Kindern zugeschnitten ist. Sollten Sie feststellen, dass Ihr Kind mit dieser Fernsehzeit überfordert ist, weil es beispielsweise aufgedreht oder apathisch wirkt, können Sie auch in der Mitte der Sendung abschalten. Eine gute Hilfe bietet hierzu unsere Halbzeit. In jeder „Sendung mit dem Elefanten“ kündigen die Moderatoren Tanja und André in einem Halbzeitritual an, wann die Hälfte der Sendezeit vorbei ist. Handeln Sie mit Ihrem Kind aus, ob es die ganze oder die halbe Sendung sehen darf, bevor Sie das Programm einschalten und machen Sie Ihrem Kind bewusst, dass es selbst abschalten kann. Planen Sie gemeinsam regelmäßig fernsehfreie Tage!

2. Rituale schaffen
Kinder brauchen verlässliche und für sie absehbare Strukturen. Damit es nicht zu unnötigen Diskussionen kommt, können Sie eine bestimmte Zeit am Tag als „Fernsehzeit“ einrichten. Zeichnen Sie „Die Sendung mit dem Elefanten“ auf, wenn Sie Ihren Tagesablauf nicht nach der vorgegebenen Sendezeit richten möchten oder sehen Sie sich die Sendung der Woche im Internet an. Achten Sie darauf, dass sich die „Fernsehzeit“ dem normalen Tagesablauf Ihres Kindes unterordnet und es andere Aktivitäten nicht vernachlässigt. Beziehen Sie die Wünsche und Vorlieben Ihres Kindes mit ein. So lernt es langsam selbst den eigenen Medienkonsum sinnvoll zu steuern.

3. Wiederholungen zulassen
Kleine Kinder lieben Wiederholungen. Es spricht also nichts dagegen, sich eine Sendung mehrmals anzusehen. Durch die Wiederholung geben Sie Ihrem Kind die Möglichkeit den Lernerfolg zu steigern. Es wird eher in der Lage sein, sich beispielsweise den Melodieverlauf und den Text seines Lieblingsliedes einzuprägen und das vermittelte Wissen bei Ratespielen zu festigen. Aus diesem Grund schrecken wir in der „Sendung mit dem Elefanten“ auch nicht vor Wiederholungen zurück. Ihr Kind freut sich, wenn es an das Gelernte beim wiederholten Anschauen anknüpfen kann.

4. Schauen Sie gemeinsam
Eltern sollten mit kleinen Kindern gemeinsam fernsehen. Nur so können Sie feststellen, wenn Ihr Kind mit der Verarbeitung des Gesehenen Schwierigkeiten hat und gegebenenfalls einschreiten. Zudem können Sie auf Fragen besser antworten, wenn Sie die Inhalte der Sendung selbst kennen.

5. Sprechen Sie darüber
Kleine Kinder sehen anders fern als Erwachsene und lernen erst noch, die spezifische Erzählweise des Mediums richtig zu entschlüsseln. Sie sind noch nicht in der Lage, eine Geschichte im Ganzen zu begreifen, sondern ihre Konzentration richtet sich auf Einzelheiten, die sie selbst miteinander verknüpfen. Der Medienwissenschaftler Jan-Uwe Rogge nennt dies die „Und-Summen-Auffassung“. Demnach picken sich Kinder aus einer Handlung als Erstes solche Szenen heraus, die ihnen aus ihrer ganz individuellen Lebenswelt bekannt sind. Helfen Sie Ihrem Kind, die filmische Erzählweise nach und nach zu verstehen und sprechen Sie mit ihm über die Geschichten in der Sendung. So kann es die Eindrücke besser verarbeiten und lernt Stück für Stück filmische Handlungen im Ganzen aufzunehmen. Die Geschichten in der „Sendung mit dem Elefanten“ sind auf diese Bedürfnisse abgestimmt und folgen einer einfachen Erzählstruktur ohne Rückblenden oder Nebenhandlungen.

Hase freut sich; Rechte: WDR

6. Machen Sie mit!
„Die Sendung mit dem Elefanten“ ist eine Mitmachsendung. Die Kinder werden angeregt, sich vor dem Fernseher zu bewegen, mitzuraten, zu singen, zu staunen und zu lachen. Animieren Sie Ihr Kind zu einem aktiven Fernsehverhalten. Unser Elternticker gibt Ihnen Hinweise, wie Sie Ihr Kind zum Mitmachen begeistern können.

7. Elementare Erfahrungen fördern
Kinder brauchen für ihre gesunde Entwicklung elementare Erfahrungen. Sie müssen die Möglichkeit haben, die Welt mit all ihren Sinnen entdecken und erforschen zu dürfen: Sie müssen ganz direkt fühlen, riechen und schmecken. Suchen Sie mit Ihrem Kind nach Situationen, in denen es sich austoben kann. In der „Sendung mit dem Elefanten“ geben wir viele Anregungen in Form von Experimenten, Basteltipps, Fingerspielen und Bewegungsübungen, die Sie in der fernsehfreien Zeit mit Ihrem Kind durchführen können.

8. Ängste ernst nehmen
Selbstverständlich enthalten die Geschichten in der „Sendung mit dem Elefanten“ keine Szenen, die bei Vorschulkindern Angst auslösen könnten. Es werden keine falschen Spannungen aufgebaut, keine unvorhersehbaren oder erschreckenden Überraschungen verwendet und alle Geschichten positiv aufgelöst. Trotzdem reagiert jedes Kind ganz individuell auf scheinbar harmlose Situationen. Schon laute Geräusche können bei manchen Kindern Angst auslösen, je nachdem welche individuellen Vorerfahrungen sie gemacht haben. Beobachten Sie Ihr Kind beim Fernsehen und nehmen Sie wahr, wie es sich fühlt. Wenn Sie feststellen, dass es sich extrem ängstigt oder überfordert ist, erklären Sie ihm die Situation und schalten Sie ab, wenn sich Ihr Kind durch die Erklärung nicht beruhigen lässt.

9. Zeit zum Verarbeiten geben
Ihr Kind braucht Zeit, das Gesehene zu verarbeiten. Die Sendung mit dem Elefanten ist bewusst ruhig und langsam geschnitten. Zwischen den Beiträgen laden Trenner zu kleinen Pausen ein und verdeutlichen optisch und akustisch, dass nun ein neues Thema beginnt. Schauen Sie die Sendung nicht direkt vor dem Zubettgehen, sondern geben Sie Ihrem Kind nach dem Fernsehen die Möglichkeit, durch ein selbst gewähltes Spiel oder ein Gespräch das Gesehene zu verarbeiten.

10. Haben Sie Spaß!
Kleine Kinder haben einen ganz eigenen Humor. „Die Sendung mit dem Elefanten“ möchte Wissen vermitteln und Ihre Kinder dabei gut unterhalten. Wer Freude hat bei dem, was er tut, steigert seinen Lernerfolg ganz nebenbei. Lachen Sie mit, wenn Ihr Kind lacht. Schmunzeln Sie verwundert über all die Missgeschicke, Kuriositäten und Verrücktheiten, die unsere Protagonisten präsentieren und drücken Sie ein Auge zu, wenn der „Quatsch“ für Sie im ersten Moment nicht wirklich witzig ist.

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