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Elefant

Die Seite mit dem Elefanten

Die Sendung mit dem Elefanten - montags bis freitags um 7:25 im KiKA

samstags um 7:50 im WDR Fernsehen

Sendung mit der Maus
Die Sendung mit dem Elefantenzur Kinderseite
Elefant und Hase

Die Sendung mit dem Elefanten

Schriftzug 'Die Sendung mit dem Elefanten'  vor sechs bunten Kästchen mit Elefant.; Rechte: WDR

Ein Format für Fernsehanfänger. Seit dem 10. September 2007 hat der kleine blaue Elefant aus der "Sendung mit der Maus" eine eigene Sendung: "Die Sendung mit dem Elefanten", die sich gezielt an Fernsehanfänger zwischen 3 und 6 Jahren wendet.

Der Elefant ist eine „Kompetenzmarke“ für kleine Kinder: Jeder Baustein der Sendung ist speziell auf die ganz Kleinen zugeschnitten und pädagogisch wertvoll. Unsere Philosophie: Wenn kleine Kinder überhaupt schon fernsehen (und das tun sie), dann das bestmögliche Programm mit höchster Qualität.

Das Programm ist als Gesamtes und in all seinen Teilen auf die besonderen Fähigkeiten und Bedürfnisse von Vorschulkindern abgestimmt. Taktung und Inhalte sowie einzelne Bausteine der Sendung wurden im Vorfeld mit den Medienpädagogen des IZI (Internationales Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen) entwickelt und an Kindergruppen getestet.

Elefant und Hase aus der 'Sendung mit dem Elefanten' im Kajak.; Rechte: WDR

Elefant und Hase. Durch die Sendung führt der kleine blaue Elefant. Unbeschwert und unternehmungslustig entdeckt er seine Welt intuitiv und handelt eher aus dem Bauch heraus. Damit er dabei nicht alleine ist, hat er einen neuen Spielpartner bekommen: den sportlichen rosa Hasen. Frech und übermütig bringt er die Welt des Elefanten ganz schön in Schwung. Gemeinsam erleben die beiden lustige Abenteuer, die an die Erfahrungswelt der Kinder anknüpfen.

Bildbeispiel für sechs Kästchen aus der 'Sendung mit dem Elefanten'. Hier mit Orange, Banane und Zitrone.; Rechte: WDR

Grafische Welt, auf der, in der und hinter der sich Elefant und Hase bewegen.
Sechs bunte Würfel bilden eine grafische Struktur, die wie eine Art Bühnenvorhang die Beiträge voneinander trennt und jedem nachfolgenden Beitrag seinen Auftritt verschafft. In ihrer Funktion als Trenner schaffen die Würfel Pausen, um das Gesehene zu verarbeiten. Darüber hinaus bieten sie auch eine Spielfläche für grenzenlose Kreativität: Sie funktionieren als Bauklötze, Schiebetafeln, Memory-Spiel, Adventskalendertüren, Laufband und als geniale Umsetzung von Hörspielrätseln. Außerdem lassen sie sich wie Fenster öffnen, durch die Kinder die folgenden Beiträge ansagen oder Puppen Witze erzählen.

Mitmachen. Stumm vor dem Fernseher zu sitzen ist bei der "Sendung mit dem Elefanten" tabu. Rate- und Bewegungsspiele, Zungenbrecher, Basteltipps und Mitsinglieder laden die Kinder ein, während und nach der Sendung aktiv zu werden und mitzumachen.

Zwei Eis am Stiel schmilzen in der Sonne.; Rechte: WDR

Lach- und Sachgeschichten. Wie in der "Sendung mit der Maus" präsentiert auch der Elefant die bewährte Mischung von Lach- und Sachgeschichten. In jeder Folge drehen sich alle Beiträge assoziativ um ein Thema. Das kann zum Beispiel „Wasser“, „Zählen“, „Fliegen“ oder die Farbe „Grün“ sein.

Die Sachgeschichten zeigen, was es alles zu entdecken gibt, wenn man ganz genau hinsieht und sich Zeit zum Beobachten nimmt. Nach dem Prinzip der „Schule des Sehens“ erklärt "Die Sendung mit dem Elefanten" weniger mit Worten als vielmehr in Bildern. Ob ein Ballon in Zeitlupe platzt, ein Eis im Zeitraffer schmilzt oder die Kamera aus einer ungewöhnlichen Perspektive filmt: Die Kinder werden animiert, in ihrem Alltag genauer hinzusehen.

In den Lachgeschichten gibt es für die kleinen Zuschauer ein Wiedersehen mit liebgewonnenen Bekannten aus der „Sendung mit der Maus“, wie z. B. „Petzi und seine Freunde“, Janoschs „Tiger und Bär“, „Peppa Wutz“, „Charlie & Lola“ oder dem „Maulwurf“. Neue Trickfilm- und Animationsserien sind beispielsweise die philosophischen Freundschaftsgeschichten um „Lenny und Twiek“ oder „Frosch und Freunde“. Bei den Bildergeschichten, Gedichten und Liedern geht es vor allem um emotionale und soziale Themen, wie Mut und Toleranz, Freundschaft, Streit und Versöhnung. Kinder erhalten hier vielfältige Möglichkeit, sich mit den Gefühlen, Problemstellungen und Handlungsmustern ihrer Helden zu identifizieren.

Tanja Mairhofer und André Gatzke unter Konfettiregen.; Rechte: WDR / Simin Kianmehr

Tanja & André. Ergänzt wird das Konzept durch die Studiosequenzen mit Tanja Mairhofer und André Gatzke, die ein fester Bestandteil jeder Sendung sind. Tanja und André zeigen einfache Spiele, Basteleien, Experimente, Geschicklichkeitsübungen, Wortspiele und Rätsel. Durch ihre persönliche Ansprache laden sie zum Mitmachen und Mitraten ein und animieren die Kinder, ihren Bewegungs- und Wahrnehmungsradius zu erweitern. Am Ende jeder Sendung klären Tanja und André in einem Schluss-Ritual ganz gerecht per Abzählreim, wer sich als Erster von den Zuschauern verabschieden darf.

Humor mit Anke. Anke Engelke macht in ihrem Comedyformat in der „Sendung mit dem Elefanten“ vor allem eins: Quatsch! Mehr Informationen hierzu sowie zur Begleitstudie des IZI finden Sie unter der Rubrik „Forschung zur Sendung“ auf diesen Elternseiten.

Ein Junge hat sich Bohnen in die Mundwinkel gesteckt und ahmt einen Vampir nach.; Rechte: WDR

Den bunten Alltag abbilden. Im Elefanten kommen regelmäßig Kinder zu Wort. Sie werden in alltäglichen Situationen begleitet, stellen ihr Haustier, ihr Lieblingsspiel oder den Beruf ihrer Eltern vor. Sie zeigen, was sie bewegt und was sie schon alles können. Kleine Kinder lieben es, anderen Kindern zuzusehen. Hier finden sie sich wieder und erhalten durch die Erzählungen anderer Kinder neue Handlungsimpulse für ihren Alltag.

Daneben gibt es innerhalb der Sendung Gastauftritte von Menschen, die jeweils etwas Besonderes vorführen. So erzählt zum Beispiel Bernd mit seinen Fingern Geschichten, Robert singt Mitmachlieder und Wolfram macht auf ausgefallenen Instrumenten Musik.

Englischlernen. Die Animationsserie „Peppa Wutz“ oder eigens produzierte Studioteile werden in ein und derselben Sendung erst auf Englisch gezeigt und dann auf Deutsch wiederholt. So werden den jungen Zuschauern erste englische Begriffe nähergebracht und ihr Interesse für die neue Sprache gefördert. Der passive Wortschatz und das Hör-Seh-Verstehen der Kinder wird so erwiesenermaßen auf spielerische Weise erweitert. Mehr Informationen hierzu sowie zur Begleitstudie des IZI finden Sie unter der Rubrik „Forschung zur Sendung“ auf diesen Elternseiten.

Zwei Hüte hängen in der Luft. Bild aus Halbzeitritual aus der 'Sendung mit dem Elefanten'.; Rechte: WDR

Halbzeit. Kleine Kinder entwickeln erst noch ein Zeitgefühl. In der Mitte der „Sendung mit dem Elefanten“ gibt es deshalb ein festes Ritual: die „Halbzeitpause“. Spielerisch erfahren die Kinder, dass die Hälfte der Sendung vorbei ist. Ein Gefühl für die Sendedauer zu entwickeln, ist ein wichtiger Schritt zum Erlernen von Medienkompetenz.

Sprachförderung. „Die Sendung mit dem Elefanten“ ist in enger Zusammenarbeit mit Pädagogen und Wissenschaftlern, u.a. des GIFIL (German Institute for Immersive Learning), entstanden. Neueste Erkenntnisse zur Förderung des Spracherwerbs von Vorschulkindern fließen bereits in die Drehbücher mit ein. Dies kommt vor allem Kindern mit Migrationshintergrund zugute, fördert das Sprachvermögen und erweitert den Wortschatz.

'Die Sendung mit dem Elefanten' mit Elternticker. Hier steht im Elternticker 'Ist das wirklich ein Indianer?' Auf dem Bild ist Anke Engelke aus Clown verkleidet.; Rechte: WDR

Elternticker. Im November 2008 führte „Die Sendung mit dem Elefanten“ erstmalig den sogenannten „Elternticker“ im deutschen Fernsehen ein. Dahinter steht die Erkenntnis, dass Kinder vom Fernsehen besonders dann lernen können, wenn sie von vertrauten Personen dabei unterstützt werden. Durch Untertitel bekommen Eltern während des laufenden Programms Informationen und konkrete Hinweise, wie sie ihre Kinder begleitend zum Fernsehen anregen und dadurch unmittelbar fördern können. Diese Interaktion führt bei den Kindern zu einer erhöhten Erinnerungsleistung und einem besseren Verständnis der Inhalte. Die Eltern wiederum lernen, in welcher Weise das Programm für ihre Kinder förderlich ist und erhalten Hintergrundinformationen zum Konzept der Sendung. Entwickelt wurde der „Elternticker“ vom IZI in Zusammenarbeit mit dem WDR. Das Angebot des Elterntickers ist nach einer Umfrage der WDR-Medienforschung bei den Zuschauern sehr positiv aufgenommen worden. Mehr Informationen hierzu sowie zur Begleitstudie des IZI finden Sie unter der Rubrik „Elternticker“ auf diesen Elternseiten.

Medienkompetenz vermitteln. Eltern sind die wichtigste Instanz, wenn es darum geht, bereits kleinen Kindern einen kompetenten Umgang mit Medien näherzubringen. „Die Sendung mit dem Elefanten“ sucht mit dem Elternticker und den Elternseiten im Netz den Kontakt zu Ihnen und gibt Anregungen und Tipps, die helfen, Ihre Kinder zu einem sinnvollen Medienverhalten zu erziehen.

Der WDR veranstaltet regelmäßig Fortbildungen zum Thema "Medienkompetenz von Vorschulkindern" am Beispiel der "Sendung mit dem Elefanten" und der Hörfunksendung "Bärenbude". Zur Veranstaltung mit zahlreichen Vorträgen gibt der WDR medienpädagogisches Begleitmaterial für Kindergärten heraus. Mehr Informationen hierzu finden Sie in der Rubrik "Vorschulkinder und Medien" unter dem Punkt "Medienpädagogischer Tag" auf diesen Elternseiten.

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